Hoffen auf Wunder – die Blaue Moschee in Afghanistan

Eine der bekanntesten Pilgerstätten der muslimischen Welt ist die Blaue Moschee in Afghanistan. Vor gut 500 Jahren wurde sie in Mazar-i-Scharif gebaut. Ali, der Schwiegersohn und Vetter Mohammeds, soll hier begraben sein. Belegbar ist das nicht. Aber nach 30 Jahren Krieg sind in Afghanistan vor allem Wunder- und Heilsgeschichten gefragt.

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Macho, Migrant, Bildungsverlierer?

„Bildungsverlierer“ – das war in den 60ger Jahren das katholische Mädchen vom Land. Heute wird das Etikett männlichen Jugendlichen mit Migrationshintergrund aufgeklebt. Doch die Frage von Schuld und Verantwortung für das Versagen ist komplex.

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Muslimin in der Bundeswehr

Hamburg – Am Anfang steht die Theorie. „Angst – und ihre Auswirkungen auf menschliche Beziehungen“, heißt das Thema des Referates. Den Praxisbezug stellen die  Studenten her: „Was nützt mir das alles in Afghanistan?“ will einer wissen. Die Lehrbeauftragte, eine gepflegte Frau mit tiefschwarzen Haar, erläutert praktisch, lebensnah und authentisch anhand von Beispielen. Die 40jährige Latifa Kühn weiß wovon sie spricht: Sie ist Muslimin und gebürtige Afghanin. Die 40 Teilnehmer des Seminars sind Kommilitonen, Berufssoldaten und Offiziere gleichermaßen. Sie studieren an der Universität der Bundeswehr in Hamburg, der Helmut Schmidt Universität. Nach dem Willen des damaligen Verteidigungsministers sollten Führungskräfte im Militär eine akademische Ausbildung haben.

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Zwischen Disko und Moschee

Eine Bertelsmann Studie bescheinigte Muslimen in Deutschland jüngst eine zunehmende Hinwendung zu ihrer Religion. Beleg für eine Islamisierung? Nein, sagen zwei Rostocker Wissenschaftler. Was sich statistisch als einheitlicher Trend darstellt entpuppt sich bei näherem Hinsehen als vielschichtiger. Bei ihrer Studie über muslimische Jugendkulturen haben die Forscher genauer nachgefragt.

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Kinder erklären das islamische Opferfest

In vielen Ländern begehen Moslems in diesen Tagen (ab 15.Oktober in 2004 ) das islamische Opferfest. Heute zum Beispiel haben die Kinder in Jordanien und Saudi-Arabien schulfrei. Dort wird das Opferfest gleich mehrere Tage gefeiert,  für Moslems ist es in etwa so wichtig wie Weihnachten für uns. Die Gläubigen besuchen sich und schenken sich auch was. Aber das wirklich besondere am Opferfest ist das Schlachten.

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Der Karikaturenstreit als journalistisches Lehrstück

Vor rund einem Jahr fasste Flemming Rose von der dänischen Zeitung „Jyllandsposten“ einen folgenreichen Entschluss. Er ließ 12 Mohammed Karikaturen veröffentlichten. Was dann passierte, schien ein Beleg für Huntingtons These vom „Kampf der Kulturen“ zu sein: Brennende Botschaften, hitzige Debatten um Religions- und Meinungsfreiheit. Nun stand der Redakteur jungen Journalisten aus 22 Ländern Rede und Antwort, die sich derzeit auf Einladung von „Inwent“, einer Entwicklungsorganisation, in Hamburg weiterbilden.

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Deutsch-Ägyptischer Dialog

Die Terroranschläge von New York, Madrid und London sowie die Intervention im Irak haben die Beziehungen von Christen und Muslimen weltweit belastet. Dem möchte die Evangelische Akademie Loccum mit ihrem Forum für Christen und Muslime aus Ägypten entgegen wirken. Den Dialog gibt es seit 2003 – mal in Deutschland mal in Äypten.

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